Kneipp-Heilbad Bad Kötzting feiert den berühmten Wasserdoktor

Wasserdoktor Sebastian Kneipp wäre heuer 200 Jahre alt geworden. Bad Kötzting im Landkreis Cham ist das jüngste der nur insgesamt fünf bayerischen Kneippheilbäder. Im Mai wird Geburtstag gefeiert. Bis es soweit ist, gibt es regelmäßige Tipps, wie man mit Wasserkuren jeden Tag etwas für die Gesundheit tun kann.


Bettina Pritzl ist nicht nur Kneipp- und Gesundheitstrainerin, sondern auch Geschäftsführerin des Kneipp-Vereins Bad Kötzting. Sie erklärt, wie man kneipp'sche Anwendungen in den Alltag integrieren kann:


Konzentrationsprobleme, ein Down nach dem Mittag? Homeoffice ohne Ablenkung? Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Erschöpfung, wer kann nicht ein Lied davon singen.

Wer unter Konzentrationsproblemen leidet, häufig müde, erschöpft und abgeschlagen ist, kann es statt mit Kaffee und anderen anregenden Getränken einmal mit kalten Armbädern probieren:

Pritzl: „Eine Schüssel mit leitungskaltem Wasser ist die notwendige Ausstattung und warme Haut ist die Voraussetzung. Die Arme werden nacheinander – rechts beginnt – mit der Ausatmung bis über den Ellbogen ins kalte Wasser getaucht. Etwa 30 Sekunden bleiben die Arme im Wasser, anschließend wird das Wasser nur abgestreift. Mit den noch feuchten kalten Händen kann man zusätzlich noch über den Nacken streichen. Die Wiedererwärmung der Arme kann bis zu 20 Minuten dauern, mit einfachen Bewegungen der Hände und Arme kann durch die Muskelarbeit die Erwärmung unterstützt werden. Allein dieser kurze Reiz für die Thermoregulation bringt die Durchblutung so in Schwung, dass man Stunden davon profitieren kann."


Weitere Infos: Bad Kötzting und https://www.kneippvisite.de/


Text: Tourismusverband Ostbayern / Ulrike Eberl-Walter, Foto: Sinocour / Stadt Bad Kötzting